Wer einen Vorsprung gewinnen will, muss oft mit traditionellen Geschäftspraktiken brechen. Hier kommt das Konzept des Developer Self-Service ins Spiel, das für die Plattformentwicklung zentral ist. Es ist mehr als eine Innovation: Es ist ein strategischer Ansatz, der deinen Entwicklungszyklus deutlich beschleunigt und die Time-to-Market deiner digitalen Produkte und Services drastisch verkürzt. Wenn du dich auf diesen Ansatz konzentrierst, vor allem beim Aufbau deiner AWS-Infrastruktur, kannst du eine agilere, effizientere und zukunftssichere digitale Plattform aufbauen. Erfahre mit uns, wie du mit Developer Self-Service startest, um dein Projekt schneller auf den Markt zu bringen und deine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Einführung: Platform Engineering in der Praxis
Platform Engineering revolutioniert die Art, wie Unternehmen arbeiten und Wert schaffen. Im Kern geht es darum, digitale Plattformen aufzubauen und zu pflegen, mit denen Entwickler selbstständiger und produktiver arbeiten und die an den Geschäftsanforderungen ausgerichtet sind.
„Beim Platform Engineering geht es darum, ein Ökosystem zu schaffen, in dem Entwickler aufblühen können“, sagt Ivan Ermilov, DevOps Ambassador bei Container8.
Unseren Leitfaden zum Platform Engineering findest du hier: Zum Leitfaden.
Der Schlüssel zum Einstieg: Developer Self-Service
Der Weg zum Platform Engineering beginnt oft mit Self-Service für Entwickler. Mit diesem Ansatz greifen Entwickler auf die Ressourcen, Tools und Umgebungen zu, die sie brauchen, ohne dass ständig andere Beteiligte eingreifen müssen.
Was ist ein Developer Self-Service?
Er ist ein Paradigmenwechsel. Statt auf Freigaben und Unterstützung durch die IT-Abteilung zu warten, nutzen Entwickler Self-Service-Portale, um selbstständig auf Cloud-Ressourcen zuzugreifen, Anwendungen bereitzustellen und Services zu verwalten.
Warum mit einem Self-Service für Entwickler starten?
Der Start mit einem Self-Service für Entwickler hat mehrere Vorteile:
- Befähigt Entwickler: Sie bekommen die Freiheit, zu experimentieren und zu innovieren.
- Reduziert Engpässe: Entlastet IT-Teams von Routineaufgaben.
- Fördert Lernen und Wachstum: Entwickler lernen durch Praxis und erweitern so ihre Fähigkeiten.
- Beschleunigt die Time-to-Market: Anwendungen werden schneller bereitgestellt und getestet.
Die Herausforderungen meistern
Der Umstieg auf ein Developer-Self-Service-Modell bringt Herausforderungen mit sich. Ivan Ermilov nennt mehrere Haupthindernisse:
- Kommunikationslücken: Traditionell arbeiten Entwickler und Operations-Teams oft in Silos.
- Risiken für Sicherheit und Compliance: Self-Service kann zu unkontrolliertem Zugriff auf Ressourcen führen.
- Komplexität beim Onboarding: Neue Entwickler tun sich eventuell schwer mit der Autonomie, die Self-Service bietet.
Diese Herausforderungen überwinden
Erfolgreiche Unternehmen haben Wege gefunden, diese Herausforderungen zu überwinden:
- Bessere Zusammenarbeit: Tools wie Jira Service Management fördern eine bessere Kommunikation zwischen den Teams.
- Automatisierte Governance: Automatische Prüfungen und Abgleiche sichern Sicherheit und Compliance.
- Strukturierte Onboarding-Prozesse: Ein begleitetes Onboarding hilft neuen Entwicklern, sich an Self-Service-Modelle zu gewöhnen.
Von der Herausforderung zur Chance: eine Erfolgsgeschichte
Einer der überzeugendsten Aspekte beim Umstieg auf einen Developer Self-Service ist, ihn in Aktion zu sehen. Marcin Guz von BSH liefert ein inspirierendes Beispiel. Sehen wir uns nun die praktische Demonstration aus einem aktuellen Webinar zum Platform Engineering genauer an.
In unserem On-Demand-Webinar erfährst du, wie du deine Cloud-Infrastruktur mit Jira Service Management in nur einer Stunde über einen Developer Self-Service aufsetzt.

Die BSH Case Study: eine Transformation in der Praxis
Die Erfahrungen von Marcin Guz bei BSH zeigen anschaulich, wie stark Developer Self-Service verändert. Das Unternehmen erzielte bemerkenswerte Effizienzgewinne, indem es die Erstellung von AWS-Accounts mithilfe von Jira Service Management automatisierte.
„Indem wir die Zeit für die Bereitstellung von AWS-Accounts verkürzt haben, konnten wir die Zufriedenheit unserer internen Kunden deutlich steigern und die Zeit für die Account-Erstellung von Wochen auf Stunden reduzieren“, sagt Marcin. Diese Erfolgsgeschichte unterstreicht den greifbaren Nutzen des Umstiegs auf ein Self-Service-Modell.
Lies die vollständige Erfolgsgeschichte von BSH: Container8 – Internal Developer Platform bei BSH.
Ein Blick auf den Developer Self-Service: die technische Demonstration

Chris Becker, DevOps Ambassador bei Container8, gibt einen aufschlussreichen Einblick, wie Jira Service Management den Self-Service für Entwickler und damit den Einstieg in die Plattformentwicklung erleichtert.
Schritt für Schritt durch den Developer Self-Service

Anfrage- und Freigabeprozess: Entwickler reichen Ressourcenanfragen über eine einfache, benutzerfreundliche Oberfläche ein. Diese Anfragen werden dann zur Freigabe weitergeleitet. So bleibt die Kontrolle erhalten, während Entwickler mehr Handlungsspielraum bekommen.
Automatisierte Bereitstellung von Ressourcen: Nach der Freigabe werden AWS-Accounts automatisch bereitgestellt. Diese Automatisierung verschlankt den gesamten Prozess und verkürzt die Zeit von der Anfrage bis zur Verfügbarkeit der Ressource.
Feedbackschleife und Anpassungen: Das System enthält Feedbackmechanismen, die eine kontinuierliche Verbesserung der Services auf Basis echter Nutzererfahrungen ermöglichen.
Die Automatisierungs-Pipeline in Aktion

Anfragen sammeln und Queues füllen: Das System sammelt Serviceanfragen automatisch und ordnet sie den passenden Queues zu.
Die Geschäftslogik ausführen: Auf Basis vordefinierter Regeln und Bedingungen führt das System die passende Geschäftslogik aus. So wird jede Anfrage effizient und gemäß den Unternehmensrichtlinien bearbeitet.

Feedback und Metadaten verwalten
Assets in Jira Core: Das System nutzt das Asset-Management in Jira Core, um Feedback und Metadaten zu verwalten. Diese Funktion stellt sicher, dass alle Nutzerinteraktionen und Systemänderungen nachverfolgt werden, und liefert wertvolle Daten für künftige Verbesserungen.
Die Wirkung des Developer Self-Service bei BSH
Die Erfolgsgeschichte von BSH und die Demonstration von Chris Becker zeigen, wie tiefgreifend Developer Self-Service die Effizienz und Innovationskraft eines Unternehmens beeinflusst. Indem Unternehmen wie BSH ihren Entwicklern die nötigen Tools und die nötige Autonomie geben, verschlanken sie ihre Prozesse und fördern zugleich eine Kultur der Eigenverantwortung und des Continuous Improvement.
Zusammengefasst zeigen die Erfolgsgeschichte und die ausführliche Demonstration aus dem Webinar deutlich, wie ein Self-Service für Entwickler als Grundpfeiler der Plattformentwicklung wirkt und Effizienz und Innovation vorantreibt. Dieser Ansatz, veranschaulicht durch die Erfahrungen von BSH und die praktischen Einblicke aus der technischen Demonstration, liefert eine Blaupause für andere Unternehmen, die einen ähnlichen Weg gehen wollen.
Die Zukunft des Platform Engineering und was als Nächstes kommt
Die Zukunft des Platform Engineering ist geprägt von kontinuierlicher Innovation, der Anpassung an neue Technologien und einem sich ständig weiterentwickelnden Ansatz für digitale Plattformen.
Hier ein kurzer Ausblick auf die Zukunft:
Ein breiteres Spektrum an Technologien einbinden
Technologie spielt im Platform Engineering eine zentrale Rolle und unterstreicht, wie wichtig die Anpassung an ein breites Spektrum an Technologien ist. Beim Platform Engineering geht es um Cloud-Infrastruktur und ebenso um die Integration verschiedener Tools und Plattformen. Künftig wird voraussichtlich ein breiteres Spektrum an Technologien ins Platform Engineering integriert, um vielfältigere Geschäftsanforderungen zu erfüllen.
Stärkerer Fokus auf die Developer Experience
Mit der Weiterentwicklung des Platform Engineering rückt die Developer Experience immer stärker in den Mittelpunkt. Self-Service-Modelle sind entscheidend, um die Autonomie und Produktivität von Entwicklern zu verbessern. Künftige Entwicklungen im Platform Engineering werden voraussichtlich weiterhin Tools und Prozesse in den Vordergrund stellen, die Entwickler unterstützen.
Integration fortgeschrittener Automatisierung
Automatisierung ist ein Schlüsselthema, und ihre Bedeutung wird weiter zunehmen. Künftige Plattformentwicklungen werden voraussichtlich ausgefeiltere Automatisierungsstrategien umfassen, die Prozesse verschlanken und darüber hinaus Elemente von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen für ein intelligenteres Ressourcenmanagement und prädiktive Analysen einbeziehen.
Multi-Cloud- und Hybrid-Strategien
Wenn Unternehmen wachsen und ihre Anforderungen komplexer werden, ist eine Einheits-Cloud-Lösung immer weniger praktikabel. Die Zukunft des Platform Engineering wird voraussichtlich differenziertere Ansätze umfassen, darunter Hybrid- und Multi-Cloud-Strategien, die Flexibilität und optimale Leistung sichern.
Kontinuierliches Lernen und Wissenstransfer
Die Bedeutung von kontinuierlichem Lernen und Wissenstransfer in der Plattformentwicklung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Je weiter die Branche voranschreitet, desto wichtiger wird es, auf dem neuesten Stand zu bleiben und Best Practices zu teilen. Communities of Practice, Webinare und kollaborative Plattformen werden eine Schlüsselrolle dabei spielen, eine Kultur des kontinuierlichen Lernens zu fördern.
Kundenorientierte Produktentwicklung
Ein kundenorientierter Ansatz ist von großer Bedeutung. Künftige Entwicklungen im Platform Engineering werden technologische Möglichkeiten weiterhin an den Bedürfnissen und Erfahrungen der Kunden ausrichten und sicherstellen, dass die entwickelten Plattformen technologisch fortschrittlich sind und Endnutzern einen echten Mehrwert bieten.
Fazit
Denk daran: Platform Engineering mit Developer Self-Service erfordert einen kontinuierlichen Lern- und Anpassungsprozess.
„Die Zukunft des Platform Engineering liegt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung“, resümiert Ivan.
Mehr erfahren
Du willst tiefer einsteigen? Erfahre mehr über Platform Engineering in unserem ausführlichen Artikel: Leitfaden zum Platform Engineering und wie du startest. Finde heraus, wie du die Fähigkeiten deines Unternehmens weiter verbessern und im digitalen Wettlauf vorne bleiben kannst.

Vergiss nicht: Beim Platform Engineering geht es um Technologie und ebenso darum, eine Kultur der Innovation und Eigenverantwortung zu fördern. Starte deine Reise noch heute und entfessle das Potenzial deiner Entwicklungsteams!
In unserem Webinar erfährst du mehr über den Einstieg ins Platform Engineering und wie du deine Cloud-Infrastruktur mit Jira Service Management in nur einer Stunde über einen Self-Service für Entwickler aufsetzt.






